Farbprofile

In einer Druckerei hat man ständig mit Kunden und deren Bedürfnissen zu tun und muss stets den Anforderungen des Kunden gewachsen sein. Um den Anforderungen des Kunden gerecht werden zu können, müssen genaue Beschreibungen getätigt werden. Bei einem Auftrag müssen die Farben immer nach den Anforderungen des Kunden ausgewählt werden. Aus diesem Grund hat man festgelegte Farbräume, Farbmodelle, sowie auch Farbprofile entwickelt. Durch diese Farbprofile lassen sich die Kundenwünsche genau umsetzen. Im Druckbereich unterscheidet man daher zwischen CMYK-, RGB-, sowie auch Pantone Farbprofilen.

Unter CMYK versteht man die Abkürzungen für Cyan, Magenta, Yellow (Gelb), sowie Key (Schwarz). Dieser Farbraum wird heute bei jedem modernen Vierfarbdruck verwendet. Hat ein Kunde also einen Wunsch, so muss er lediglich auf CMYK verweisen und den genauen Wert des Farbraums eingeben. Dadurch können Missverständnisse beim Druck auf einfache Art und Weise vermieden werden.
Im Bereich der Farbprofile findet man auch die so genannten Pantone. Pantone ist im Grafik- und Druckbereich ein gängiges Farbsystem. Pantone ist eigentlich eine Unternehmung aus New Jersey in den USA, welche im Jahr 1963 gegründet wurde. Das System hat sich so weitläufig verbreitet, dass man dem Farbprofil den Namen des Unternehmens gegeben hat.
Ein weiteres Farbprofil, welches in Druckereien Verwendung findet, ist das RGB Farbprofil. Hinter der Abkürzung verbergen sich die drei Grundfarbtöne Rot, Grün und Blau. Die drei Grundfarben, welche vom Menschen wahrgenommen werden, können selbstverständlich auch gemischt werden. Zur Vereinfachung können auch hier die Farben exakt gekennzeichnet werden.

Die Systeme CMYK, RGB, sowie auch Pantone eignen sich zum besseren Verständnis zwischen Druckerei und Kunden. Jedoch kann nie eine vollkommene Übereinstimmung erzielt werden. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass jeder PC Monitor den Farbraum anders darstellt. Auch die Grafikkarte ist für die Farbdarstellung verantwortlich. Auch der Druck beinträchtigt die Farbdarstellung. Der Druckuntergrund ist fast nie natural Weiß, sodass die Farbtöne letztendlich wieder etwas unterschiedlich aussehen können. Um aber dennoch ein genaues Ergebnis erzielen zu können, gibt es die Farbprofile, Farbmodelle, Farbräume und Farbkataloge. Die Profile haben die Aufgabe eine Verknüpfung zwischen den Eingabewerten, sowie auch den Ausgabedaten herzustellen um dennoch ein genaues Druckergebnis erhalten zu können